Katzenfreundliche Gärten

Katzenfreundliche Gärten

Nicht nur wir Menschen erfreuen uns an schönen Gärten, häufig sind es vor allem unsere vierbeinigen Familienmitglieder, wie auch zahlreiche vielbeinige Besucher, die diesen grünen Tummelgrund sehr zu schätzen wissen und mit Leben füllen. Ein Grund für uns, eine kleine Reihe mit Texten zum Thema „Tiere und Garten“ zu starten.

Den Anfang macht das liebste Haustier der Deutschen, die Katze.

Katzen lieben vieles an Gärten: Plätzchen, an denen ihnen die Sonne ordentlich aufs Fell brennt ebenso, wie Schattenplätze, auf denen es sich herrlich schlummern lässt. Sie schätzen dichte Bepflanzung, um sich darin zu verstecken und jäh hervorzuschießen, aber ebenso als Rückzugsort, um ungestört und ungesehen darin zu ruhen. Offene Flächen laden zu manchem Sprint ein und selbst kleine Bäumchen und Sträucher werden zum Klettern genutzt.
Erstaunlicherweise schätzen die meisten Katzen Beetumrandungen aus Stein und nutzen sie auf ihren Streifzügen eher, als offene Rasenflächen, selbst wenn ihre oft geschwungenen Konturen Umwege bedeuten. Die Stunde von Rasenflächen scheint eher in lauen Sommerabenden zu schlagen, in denen sie gerne als Liegeplatz genutzt werden. Während der enormen Hitzwellen der letzten Jahre hat sich offenes und beschattes Erdreich ebenso als beliebter Schlaf- und Dösplatz erwiesen, wie im Schatten liegende Fliesen- und Plattenbeläge.

Um das Wohlbefinden ihrer Katze noch zu steigern, können Sie bestimmte Pflanzen in Ihrem Garten vorsehen. Allem voran die bekannte Katzenminze (Nepeta cataria), deren Geruch die meisten Katzen lieben und selbst fördern, indem sie an den Blättern knabbern. Nebenbei ist die Blüte der Katzenminze hübsch, ausdauernd und bei Bienen sehr beliebt. Bislang weniger bekannt, aber von Samtpfoten ungemein geschätzt, ist der Katzengamander (Teucrium marum), der bei Katzen einen leichten (und ungefährlichen) Rausch auslöst. Vor allem im Herbst attraktiv ist der Baldrian (Valeriana officinalis). Nach absterben der Blätter gelangen Katzen leichter an die begehrten Wurzeln, an denen sie sich schnurrend und bis zur Ekstase reiben.
Neben diesen drei Stauden schätzen die Stubentiger vor allem Gras, das zur Darmpflege regelmässig konsumiert wird. Ein besondere Freude können sie ihrer Katze mit verschiedenen Grasarten machen, die sich besonders für den Verzehr eignen (z.B. Triticum aestivum, Hordeum vulgare). Die meisten Samtpfoten begnügen sich aber auch mit den Halmen vergessener Rasenbüschel oder solcher, die sich selbst ausgesamt haben und abseits der Rasenmäherroute gedeihen.

Letztlich gilt für Menschen und Tiere das gleiche: ein naturnah gestalteter Garten fördert das Wohlbefinden.

Bleiben sie gesund!
Ihr ERDA-Gartenteam

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